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Posts mit dem Label "Wandern Kolumbien" werden angezeigt.

USA, Venezuela und Erdöl

  USA, Venezuela und Erdöl Drogenkrieg als Vorwand oder strategisches Machtspiel? Die Debatte ist nicht neu, aber sie wird wieder lauter. Geht es den USA im Konflikt mit Venezuela wirklich um den Kampf gegen Drogenkartelle? Oder doch um Erdöl, Einfluss und geopolitische Kontrolle in Lateinamerika? Spätestens seit Berichten über verdeckte Operationen und Pläne zur Festsetzung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro stellt sich die Frage neu. Und sie endet nicht an der venezolanischen Grenze. Auch Kolumbien rückt dabei immer öfter ins Blickfeld. USA, Venezuela und Erdöl Venezuelas Erdöl. Zahlen, Fakten, Realität Venezuela besitzt nach offiziellen OPEC-Daten die größten bestätigten Erdölreserven der Welt. Rund 300 Milliarden Barrel. Mehr als Saudi-Arabien. Das Problem ist nicht der Boden, sondern alles darüber. Die staatliche Ölgesellschaft PDVSA ist seit Jahren geschwächt US-Sanktionen blockieren Export, Finanzierung und Ersatzteile Die Fördermenge fiel von über 3 Mill...

Tagebuch eines Wandernden – Kolumbien zu Fuß entdecken

  Tagebuch eines Wandernden – Kolumbien zu Fuß entdecken Montag, 11. März – Bogotá Der erste Eindruck ist klar: 2.640 Meter über dem Meeresspiegel, und die Luft in Bogotá fühlt sich leichter und zugleich schwerer an – sauerstoffärmer, aber reich an Eindrücken. Kolumbien empfängt mich mit einer Mischung aus urbaner Dichte und einem Horizont, der immer wieder von grünen Höhenzügen durchschnitten wird. Der Plan ist gefasst: Zwei Wochen Trekking in einem Land, das europäische Wanderer bisher selten als erste Wahl nennen. Doch genau darin liegt der Reiz. Es geht nicht um touristische Hochfrequenz, sondern um Pfade, die Raum zum Atmen lassen – und fordern. Meine Route: Start in Bogotá mit einer kurzen Akklimatisierung, dann weiter Richtung Süden, zu den Anden-Ausläufern in der Region Tolima und später in die Sierra Nevada de Santa Marta. Drei Strecken stehen auf der Liste. Drei Realitäten. Mittwoch, 13. März – Los Nevados Nationalpark Früh aufgebrochen, aus der Kleinstadt Manizale...

Caño Cristales in Kolumbien – Der Fluss der fünf Farben: Reisezeit, Wanderrouten & nachhaltiger Tourismus

  Caño Cristales in Kolumbien – Der Fluss der fünf Farben: Reisezeit, Wanderrouten & nachhaltiger Tourismus Caño Cristales, auch bekannt als der „Fluss der fünf Farben“, ist eines der beeindruckendsten Naturwunder Kolumbiens. Gelegen im Nationalpark Serranía de la Macarena im Departamento Meta, zieht dieser außergewöhnliche Fluss jedes Jahr zahlreiche Naturfreunde, Fotografen und Ökotouristen an. Die schillernden Farben des Flusses – Rot, Gelb, Grün, Blau und Schwarz – entstehen hauptsächlich durch die Wasserpflanze Macarenia clavigera in Kombination mit dem klaren Wasser und dem mineralreichen Flussbett. Beste Reisezeit für Caño Cristales Die farbenfrohe Erscheinung von Caño Cristales ist ein saisonales Phänomen. Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und Ende November , wenn der Wasserstand ideal ist, um das Wachstum der Macarenia clavigera zu fördern. Während der Trockenzeit (Dezember bis Mai) ist der Fluss für Besucher geschlossen, um das empfindliche Ökosystem zu sch...